Grandioses 50. Jubiläumsrennen am Montikel

Die mit zweijähriger Verspätung ausgetragenen 50. Auflage des international besetzten Motocross-Events in Feldkirch ließ die Herzen von Vorarlberg Motocrossfans höher schlagen und eine Vielzahl der Zuschauer in Erinnergen schwelgen an die legendären 70er-, 80er- und 90er-Jahre, in denen es am Montikel serienweise Motocrosssport auf höchstem Niveau zu bestaunen gab. Im Mittelpunkt der Jubiläums-Auflage des vom Moto-Cross-Club-Montfort (MCCM) Feldkirch veranstalteten Events waren die Rennen der Kategorien Seitenwagen und MX 2 Women, wo um Punkte in der EM-Wertung der international Motor Bike Association (IMBA) gefahren wurde.

In der hochkarätig besetzten Seitenwagenklasse durften sich die Höchster Benny Weiss und Patrick Schneider über einen Start-Ziel-Sieg freuen. Mit der Idealpunktezahl von 180 sicherten sich Weiss/Schneider den Siegerpokal.

In der EM-Women-Klasse feierte die gebürtige Heidelbergerin Steffie Laier, die mit einer belgischen Lizenz antrag, ebenfalls einen Start-Ziel-Sieg. Die vierfache Weltmeisterin gewann alle drei Wertungsläufe.

In den beiden Clubsportklassen setzte sich in der 250-ccm Klasse Stephan Einsiedler aus Vandans vor Christian Neubauer aus Feldkirch durch. Bei den 125-ccm Klasse belegte Manuel Geiger aus Egg vor Martin Bechter aus Hittisau den ersten Platz.

Auch der Nachwuchs präsentierte sich von der schnellen Seite. In der Meisterschaftsserie des Schweizer Jugend Moto Cross Club (SJMCC) gewann in der 50-ccm Klasse der Schweizer Robin Wiedemeier, in der 65-ccm Klasse der Vorarlberger Davi Dür aus Lingenau vor dem Hittisauer Maurice Heidegger und in der 85-ccm Klasse ebenfalls ein Schweizer, Kjetil Oswald.

Die legendären Seitenwagen Oldtimer durften am Montikel nicht fehlen. Der Sieg ging an Felix Indergand/Walter Neff aus der Schweiz vor Volker Barrabas/Moritz Barrabas aus Deutschland.

Der MCCM Feldkirch bedankt sich bei all den begeisterten treuen Zuschauern bei allen internationalen und nationalen Teams, bei allen Helfern vor und hinter den Kulissen, ohne die es diese sensationelle Veranstaltung nicht gegeben hätte.

 

Countdown für die Rennanmeldung 2022

COUNTDOWN für die Anmeldung zum 50. Jubiläumsrennen 2022 am Montikel! 

ACHTUNG: die Anmeldung für folgende Klassen ist ab dem 11.04.2022 00:00 Uhr online möglich: 
– Clubsportklassen 125ccm und 250ccm
– Oldtimer Seitenwagen
– Kinderklassen 50ccm, 65ccm und 85ccm 

Bitte beachtet: Anmeldeschluss ist der 10.05.2022. Bis dahin erfolgt die Reihung wie gewohnt nach Anmeldezeitpunkt und Einzahlung des Startgeldes (siehe Ausschreibung auf der Homepage des MCCM). Nach Anmeldeschluss erhaltet ihr zeitnah eine Zu- oder Absage.

 

Europameisterschaft zum 50. Jubiläumsrennen!

Der MCCM hat nach 2 Jahren coronabedingter Schaffenspause entschieden, das 50. Jubiläumsrennenmit einem sportlichen Leckerbissen zu garnieren und sich als Hauptbewerb die Austragung eines Seitenwagen-Europameisterschaftslaufs gesichert.

Der Termin für das legendäre Montikel-Rennen ist am 25. / 26. Juni 2022.

Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits auf Hochtouren, sind mit der Austragung eines EM-Laufs doch spezielle Anforderungen verknüpft. In Absprache und auf Wunsch des Schweizer Verbandes SAM, wird es nicht nur beim EM-Rennen für die Seitenwagen bleiben, sondern es gibt mit den Damen auch einen EM-Solobewerb in Feldkirch.

„Die Streckenführung wird im Gegensatz zu den vergangenen Jahren eine Änderung erfahren und wir hoffen, dass dies auch Gefallen bei den Zuschauern findet“ freut sich MCCM-Präsident Michael Zimmermann.

Ende Juni werden somit internationale Topfahrer des Seitenwagensports ihre Zelte in Feldkirch aufschlagen und mehrere hunderte Schlachtenbummler mitbringen. Der Veranstalter rechnet bei optimalen Wetterbedingungen mit knapp 10.000 Zuschauern bei der Jubiläumsveranstaltung und hofft, mit der Europameisterschaft die Motorsportfans für den Ausfall der letzten beiden Jahre ein wenig entschädigen zu können.

Die beiden Hauptbewerbe finden wie gewohnt am Sonntag statt. Bereits am Samstag heulen die Motoren auf, dort sind Rennen der heimischen Solo-Motocrosser in verschiedenen Kategorien geplant, wie auch die Jungendrennen, die zur Schweizer Meisterschaft zählen. Die Nostalgie-Fans kommen ebenfalls schon am Samstag auf Ihre Kosten, denn dort finden auch Oldtimer-Rennen statt. Natürlich in der Klasse der Seitenwagen, wie es sich für den Montikel gebührend gehört.

Weitere Infos, Ausschreibungen und der vorläufige Zeitplan folgen im Laufe der nächsten Wochen.

 

50. internationales Motocross-Rennen in Feldkirch auf 2022 verschoben

Wie auch im letzten Jahr wird heuer das 50. MCCM Moto Cross Rennen nicht stattfinden. Aus Sicherheitsgründen ist die Veranstaltung leider nicht durchführbar. Es können keine zugewiesenen Sitzplätze und deren Abstandsregeln gewährleistet werden. Das Risiko für einen Cluster wäre viel zu groß. Als Highlight wäre eine Europameisterschaft der Seitenwagengespanne geplant gewesen. Daher ist auch einer der wesentlichen Gründe für die Verschiebung dass die Topsportler aus England, Skandinavien und anderen europäischen Länder zum Zeitpunkt des Rennens nicht einreisen dürfen. Auch unsere zahlreichen heimischen Fahrer müssen wir auf das nächste Jahr vertrösten.

 

Rennen 2020

Aufgrund des Coronavirus hat sich der MCCM  entschieden die Veranstaltung 2020, unser 50. Jubiläumsrennen, abzusagen bzw. auf das nächstes Jahr zu verschieben. Da unsere Regierung bis Ende Juni jegliche Veranstaltungen verboten hat, ist nicht damit zu rechnen, dass wir am ersten Juliwochenende unser Rennen abhalten können.

 

Vereinsausflug

Am Samstag den 19.10.2019 fand der diesjährige MCCM Feldkirch Ausflug statt.

Mit dem Bus fuhren wir nach Scheidegg im Allgäu. Unser erster Stopp war der Skywalk im Allgäu mit anschließend Mittagessen im Fünfländerblick Scheidegg.

Am Nachmittag ging es weiter in die Käseschule Allgäu! Wir stellten einen eigenen Käse her!

Im rustikale und traditionelle Gasthaus genossen wir den Nachmittag bei einer herzhaften „Brettle Jause“.

Wir genossen den Blick über die Baumwipfel, hatten reichlich zu Essen und zu Trinken und nahmen sogar ein Stück selbstgemachten Käse mit nach Hause. In allem war es ein gemütlicher Ausflug und wir konnten mit einen Rückblick auf die Rennsaison 2019 Pläne für 2020 schmieden.

Bilder des Ausflugs findest du auf der Seite Fotos 2019.

 

Rennbericht 2019

Kategorie: SAM Junioren A

Saisonstart in Wohlen am 07. April. Beim Zeittraining fuhr ich die zehnt beste Zeit. Auch nach dem ersten Lauf bin ich auf den zehnten Platz gefahren. Im zweiten Lauf kämpfte ich mich dann auf den achten Platz vor. Gesamtrang am Ende des Tages war somit der achte Platz.

Am 11. Mai fand das Rennen in Oberriet statt. An diesem Tag fuhr ich nicht in meiner üblichen Kategorie (SAM Junioren A), sondern startete als Tagesfahrer in der Kategorie National MX2. Ich beendete das Zeittraining mit Platz 20. Der erste sowie auch der zweite Lauf beendete ich als 22 Fahrer. Mein Tagesrang war dann aber der 24. Platz.

Am 18. Mai fand auf der Strecke in Ceriano Laghetto / Italien das nächste Rennen statt. Das Zeittraining beendete ich als Neunter Fahrer. Der erste Rennlauf verlief ganz gut trotz sehr starkem Regen und ich wurde Siebter. Beim zweiten Rennlauf starteten wir wieder mit starkem Regen und ich fuhr als Sechster ins Ziel. Den Rennplatz verließ ich als gesamt Sechstplatzierter.

Am 25. Mai fand das Rennen in Emmingen / Deutschland statt. Im Zeittraining wurde ich Neunter. Nach dem sehr guten Start des ersten Rennlaufes, war ich Dritter, bedauerlicherweise stürzte ich schwer nach einer halben Runde. Ich konnte daher das Rennen nicht beenden und musste aufgrund der starken Schmerzen nachhause fahren. Mein Tagesrang war deshalb der 26. Platz.

Am 15. Juni war das Rennen in Ederswiller. Ich ging als Zweitplatzierter an den Start. Den ersten Rennlauf beendete ich als Fünfter. Der zweite Lauf verlief bis zwei Runden vor Schluss gut. Aufgrund eines technischen Defekts fiel ich auf den 18. Platz zurück. Gesamt wurde ich dann Neunter, womit ich allerdings nicht zufrieden war.

Am 29. und 30. Juni war für mich das wichtigste Rennen im Jahr, auch wenn es nicht zu meiner Meisterschaft zählte, da das Rennen am Montikel mein Heimrennen ist. Am Samstag qualifizierte ich mich im Zeittraining für die schnellste Gruppe des Tages (MX2 Sport). Ich startete im ersten Lauf aus der zweiten Startreihe, dennoch fuhr ich das Rennen konstant und beendete den Rennlauf als 29. Da ich sehr motiviert für den zweiten Lauf war, hatte ich einen guten Start. Nach knapp 20 Minuten fuhr ich als 26. durchs Ziel. Am Ende dieses Tages war ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Für mich ergab sich der 28. Tagesrang. Am heißen
Sonntagmorgen konnte ich mich für die zweit schnellste Gruppe (InterClass) des Tages qualifizieren. Nach einem gelungenen Start war ich auf dem 14. Platz. Ich konnte mich rasch auf den zehnten Platz vorkämpfen und diesen bis zum Rennende halten. Der Start gelang mir dieses Mal leider nicht so gut, da ich schon den zweiten Tag infolge fuhr. Ich fuhr fast von ganz hinten auf den 15. Platz vor und beendete somit auch den zweiten Lauf mit einem, für mich sehr erfreulichen Ergebnis. Nach
einem spannenden und anstrengenden Rennwochende war ich sehr zufrieden mit dem Gesamtrang als Elftplatzierter.

Am 07. Juli fand das Rennen in Obernheim / Deutschland statt. Mit einem
zufriedenen dritten Platz im Zeittraining war ich motiviert für den ersten Rennlauf. Der erste Rennlauf verlief von Anfang an sehr gut, ich behielt meinen zweiten Platz bis zwei Runden vor Schluss, dann überholte ich den Führenden. Später aber stellte sich heraus, dass ich ihn bei gelber Flagge überholte, deshalb wurde ich fünf Plätze zurückgesetzt. Das bedeutet Platz sechs im ersten Lauf. Im zweiten Rennlauf hatte ich keinen besonders guten Start, aber ich konnte mich bis zum Schluss auf den fünften Platz vorkämpfen. Gesamttagesrang wurde ich dann auch Fünfter.

Am 10. August war nach einer Sommerpause das Rennen in Trachslau. Mit einem guten zweiten Platze freute ich mich auf die bevorstehenden Rennläufe. Leider wurden die Rennen aufgrund von sehr starkem Regen abgesagt.

Am 24. August fand in Weinland das Rennen statt. Das Zeittraining beendete ich als Vierter. Im ersten Lauf wurde ich trotz zwei Stürzen Siebtplatzierter und war damit nicht ganz zufrieden. Den zweiten Lauf konnte ich nach einem sehr guten Start als Zweiter beenden. Somit fuhr ich mein erstes Podium als dritt Platzierter ein und war darüber überglücklich über meine starke Leistung.

Am 31. August fand das nächste Rennen in Gutenswil statt. Ich wurde ich im Zeittraining fünft worüber ich zufrieden sein konnte. Nach einem guten Start war ich Zweiter und nach zwei Runden konnte ich die Führung übernehmen. Somit fuhr ich meinen ersten Laufsieg ein. Im zweiten Lauf erging es mir nicht mehr ganz so gut. Die Strecke wurde nicht gerichtet und kostete mich daher viel Kraft. Glücklicherweise erging es meinen Kontrahenten auch nicht optimal. Durch meine ausgeprägte Ausdauer, aufgrund guter Vorbereitung, schaffte ich es auf den ersten Platz
zufahren.

Am 7. September fand das Rennen in Schlatt bei Winterthur statt. Ich fuhr als Sechster an den Startbalken. Im ersten Rennen wurde ich wie auch schon im Zeittraining Sechster. Nach einem Startcrash im zweiten Lauf fuhr ich als Letzter los. Ich konnte mich bis zum Ende hin auf den achten Platz vorkämpfen. Gesamt ergab dies dann den sechsten Platz für mich.

Zum Saisonabschluss fand das Rennen am 21. September in Amriswil statt. Da ich mich in der Woche vor dem Rennen erkältete war ich nicht Top Fit für das Rennen am Samstag. Das Zeittraining am frühen Morgen beendete ich als Zehnter. Da die Strecke sehr anspruchsvoll war, und mir die Kraft fehlten, wurde ich nur Achter im ersten Lauf. Auch der zweite Lauf war Kräfte zehrend und anstrengen für mich. Ich fuhr vom zehnten Platz vor auf den achten Platz und wurde daher in der Tageswertung Siebter.

In dieser Saison habe ich in meiner Meisterschaft an allen zehn Rennen teilgenommen. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung und meinem sechsten Meisterschaft Rang. Ich freue mich aufs Wintertraining und auf die nächste starke Saison, da Motocross für mich eine wahre Leidenschaft ist.

Ein Rennen fuhr ich in der schnelleren Meisterschaft (National MX2), welches in Oberriet stattfand und für mich eine gute Vorbereitung für 2020 war. 

Ich nahm an zwei Kini Alpencup Rennen teil, welches am Montikel stattfand. Wie oben erwähnt, bin ich auch hier sehr zufrieden mit meiner Leistung, da ich mit den schnellsten mitfahren konnte, da dies eine gute Übung und zugleich eine wertvolle Erfahrung für mich war.

Mit freundlichen Grüßen,
Andre Fleisch #115